100 Jahre Oktoberrevolution 2017

Erklärung zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution

Die Teile der internationalen Aktionseinheit „Revolution statt Krieg“ aus der BRD und der annektierten DDR, seit 10 Tagen auf den Straßen von Hamburg über Bremen nach Berlin, stellen fest:
  • Die Oktoberrevolution ist keine Frage der Vergangenheit, sondern des aktuellen Kampfes um die Diktatur des Proletariats.
  • Die Oktoberrevolution war und ist keine Frage der Worte, sondern der Taten.
  • Die Oktoberrevolution ist kein Anlass zum Gedenken, sondern Anleitung, insbesondere auch zur Überwindung von Fehlern.
Deshalb haben wir sie auf die Straße gebracht, zusammen mit revolutionären Kräften verschiedener Organisationen aus 5 Ländern, insbesondere der revolutionären Jugend, der FDJ. Wir haben die Oktoberrevolution auf die Straße gebracht durch einen Zug, auf dem die Revolution der Pariser Commune, bis zur Diktatur des Proletariats der Sowjetunion, sowie auch die Klassiker unserer Bewegung - Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao Tse-Tung – repräsentiert sind.
Angekommen ist der Zug in der Hauptstadt, von der aus zwei imperialistische Kriege geführt wurden und von der aus ein dritter vorbereitet wird. Der letzte gegen die sozialistische Sowjetunion, den Staat der Diktatur des Proletariats, gegen ihre Sowjets und gegen das ganze sowjetische Volk, das uns schließlich befreit und in einem Teil dieses Landes eine antifaschistische Umwälzung ermöglicht und somit ein besseres Deutschland geschaffen hat. Das dann aber, im weiteren Verlauf, durch Nichtbekämpfung der wiedererstarkenden Neuen Bourgeoisie die dem Deutschen Imperialismus die Annexion der DDR ermöglichte und sogar zum maßgeblichen Unterstützer und Teilnehmer der Konterrevolution in den sozialistischen Ländern Osteuropas wurde und zusammen mit ihr gegen die Völker und Arbeiterklassen dieser Länder einen konterrevolutionären Krieg führt.
Wie es heute in unserem Lande steht, ist bekannt. Der Anlass unseres Zuges, als die deutsche Abteilung der Internationalen Aktionseinheit zu 100 Jahre Oktoberrevolution aus 5 Ländern „Revolution statt Krieg“, ist der Jahrestag der Oktoberrevolution, die die Welt bis heute erschüttert und vor allem ihre unabdingbare Wiederholung heute. Unsere Aktionseinheit ist ein Beitrag dazu; ein Beitrag zur Verstärkung der revolutionären internationalen Einheit, sowie die Aufforderung zur revolutionären Erneuerung der Partei der Arbeiterklasse, der Kommunistischen Partei.
In diesem Sinn geht unser revolutionärer Gruß an alle revolutionären Kräfte in unserem Land und in allen Ländern der Welt.


Berlin, 7. November 2017, dem 100. Jahrestag der Oktoberrevolution

Einstimmig verabschiedet
von den Teilnehmern der BRD/annektierten DDR
der Internationalen Aktionseinheit zu 100 Jahre Oktoberrevolution „Revolution statt Krieg“

Videos

Der Zug

Der Schuß der Aurora

Moskau - Leningrad - Havanna - Berlin

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Tagebuch
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30.10. Hamburg
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2.11. Bremen
3.11. Bremen
5.11. Berlin
6.11. Berlin
7.11. Berlin
Flugschrift Revolution statt KriegRueckseite

An die Damen und Herren der Presse



100 Jahre Oktoberrevolution

Revolution statt Krieg


Aus Anlaß des 100. Jahrestags der russischen Oktoberrevolution wird eine internationale Aktionseinheit aus Arbeiter-, Jugend- und Antikriegsorganisationen aus der BRD, der ehemaligen DDR, aus Polen, der Tschechischen Republik und Rußland einen Aktionszug der besonderen Art auf die Straßen deutscher Städte bringen, als Demonstration mit Kunstcharakter.
Es wird kein „Zug der Erinnerung“ sein. Es wird ein Zug sein, der aufruft, dem Oktober des Jahres 1917 durch die Tat zu folgen.
Auf mehreren Lkw wird zu sehen sein: Die Commune von Paris 1871, die die erste veritable Arbeiterherrschaft errichtete, bis sie unter den Kanonen der Preußen und der französischen Reaktion fiel; die Revolution des Oktober 1917 in Rußland, mit der die Arbeiter, Bauern und Soldaten Rußland aus dem Völkergemetzel des 1. Weltkriegs herausbrachen, und in der sie die Form fanden, in der – um ein altes Bild zu benutzen – die Köchin den Staat regieren kann –; es aber auch muß, denn die Arbeiter und anderen Werktätigen haben niemand außer sich selbst, der für das Essen, die Arbeit und den Frieden, für Wissenschaft und Künste in einer neuen Welt sorgt. Man wird von der gewaltigen Leistung erfahren, für die diese Form der Arbeiter-, Bauern und Soldatenräte die Bedingung war: die Verwandlung eines rückständigen in ein Industrieland und den entscheidenden Anteil am Sieg der Völker über den Hitlerfaschismus. Gezeigt wird, welchen aus der Geschichte nicht mehr zu löschenden Beitrag diese Revolution für den Befreiungskampf der unterdrückten Völker und für die Schaffung von volksdemokratischen Staaten uns allen brachte.
Und es wird die Rede von der großen Lehre sein, daß die Besiegten von heute die Sieger von morgen sein werden. Sie werden diese Lehre ziehen müssen – Sozialismus oder Barbarei. Denn zu dieser Lehre gehört auch: Daß diese große Revolution der Arbeiter und der Werktätigen noch einmal unterbrochen wurde. Noch einmal gewann vorübergehend die Konterevolution der Raubbourgeoisie. Zu früh hatten wir gemeint, den Klassenkampf einstellen zu können. Zu sehr unterschätzt hatten wir, wie die alte Welt im Aufbau der neuen noch ihr Unwesen treibt und ihr in allen Poren steckt. Die Hauptsache ist, die Proletariate verstehen zu lernen. Im Kopf, vor allem aber durch die Tat hier und heute. In der Unversöhnlichkeit und Hartnäckigkeit des Kampfs gegen Ausbeutung und Unterdrückung, Faschismus und Krieg. Bis diese Pest auf der ganzen Welt besiegt ist.
Nur eine schöne Utopie? Nur ein: Schön wär’s, aber das geht doch nie!?
Vielleicht ist es eines der größten historischen Verdienste der Revolution in Rußland des Oktober 1917: Daß sie genau das ein für allemal widerlegt hat.

Der Aktionszug wird zu sehen sein:
Vom 29. bis zum 31.10. in Hamburg
Am 1.1. und 2.11. in Bremen
Vom 5.11. bis 7. 11. in Berlin

Weitere Informationen:
Stephan Eggerdinger, Telefon 0151-43216520 Mail: eggerdinger@himmlischevier.de

24.10.2017

100 Jahre Oktoberrevolution

Aktionstage Deutscher Oktober Februar bis Mai 2017 im eigenen Land - Revolution statt Krieg